Plan
Freitag, 17.04.2026:
TGV (gebucht):

In 30-45 Min. mit Metro zum Gare Montparnasse:
- Mit Metro 14 (vers Saint-Denis - Pleyel) bis Châtelet und weiter mit Metro 4 (vers Bagneux - Lucie Aubrac) bis Montparnasse-Bienvenue (7 Stationen)
oder
Mit Metro 14 (vers Aéroport d'Orly) bis Bercy und weiter mit Metro 6 (vers Charles de Gaulle-Etoile) bis Gare Montparnasse-Bienvenue (11 Stationen). - In Montparnasse-Bienvenue buckeln wir dann unsere Rucksäcke und spazieren in 15 Min. zum Gare Montparnasse.
Dann nochmals TGV (gebucht):

Und schliesslich zwängen wir uns noch in einen Flixbus (gebucht):

Mit einem lokalen Bus reisen wir dann nach Castro-Urdiales (ca. 1h - die Reisezeit lässt sich weder aus dem Fahrplan noch aus Infos der Webseite ermitteln!).
... und hier nun, was aus unserem Plan wurde:
Um 14:50 gondeln Philipp und ich in der S12 völlig entspannt (tranquillo) nach Zürich. Dort wartet der TGV nach Paris auf uns.
Noch vor Basel wird auf diversen Kanälen (Push via sncf-Connect-App, email, Durchsagen und Anzeige im Zug) angekündigt, dass wir aufgrund eines Personen-Unfalls umgeleitet werden und daher ca. 80Min. später als vorgesehen in Paris eintreffen werden. Obwohl wir dadurch den Anschlusszug nach Bordeaux definitiv verpassen würden, bleiben wir entspannt und geniessen die prickelnde Reise:
Schliesslich kommen wir lediglich 15 Min. später an als geplant. Während ich mit der Metro weiterhin entspannt vom Gare des Lyon zum Gare Montparnasse reise, kampfwandert Philipp quer durch Paris. Wir treffen uns pünktlich zum Checkin unseres Anschlusszuges nach Bordeaux, wo wir um 00:30 ankommen.Nachdem wir kurz das nahe gelegene Flixbus-Terminal rekognosziert haben, verbringen wir die Wartezeit bis 02:20 im La route du Rhum bei einem feinen Rum - ok am Schluss waren's je zwei.
Im Flixbus stossen wir dann mit dem feinen Hecht Vielle Wiliams - danke Dani - auf die gelungene Anreise an. Schon bald dösen wir und kommen so relativ fit noch vor 07:00 in Bilbao an.
Der Kaffee macht uns noch fitter und mit etwas Glück finden wir sogar den Express-Bus nach Castro-Urdiales (https://www.bilbao-castro.es).
Für's Einchecken (was für ein fürchterliches Wort!) ist es noch zu früh, so dass wir "enfrente de nuestro hotel" in einer einfachen Bar noch mehr Koffein tanken.
Schliesslich können wir unser Gepäck in der wirklich empfehlenswerten Pension Ardigales11 deponieren und das beschauliche Städtlein erkunden - dabei kommt weder die Kultur, die Natur noch die Kulinarik zu kurz (siehe Fotos).
Nach Zimmerbezug und Powernap sind wir nochmals voll motiviert auf eine Erkundungsrunde: rustikale Häuser (Andorra-Stil), herrschaftlich viktorianische Prunkbauten – und dazwischen einige wenige, dafür umso auffälligere Architektursünden aus den 70er-Jahren prägen das Ortsbild. Ebenfalls zu erwähnen ist natürlich auch die grosse Kirche, der Leuchtturm sowie der Hafen.
In der Brasserie Turcanu geniessen wir ein feines Nachtessen; sopa de pescado, ensalada de tomate, lubina rebonada (Wolfsbarsch im Teigmantel).
Alles in allem - ein sehr erfreulicher Start
zu den Fotos
