Am reichhaltigen Frühstücksbuffet kräftigen wir uns für die heutige Etappe, auf der wir Regen erwarten.
Meine "Halskehri" bekämpfe ich mit heiss Duschen, Voltaren und Ibuprofen, sowie mit einem Halstuch.
Unsere Route führt durch die noch Menschenleeren Gassen, in denen an San Fermin die Stiere in die Arena getrieben werden.
Es ist recht kühl - keine 10° aber wenigstens trocken. Durch die überall gleich aussehenden Vorortsquartiere lassen wir Pamplona bald hinter uns. Auf dem ehemaligen Bahntrasse der Linie Pamplona - San Sebastian (El Plazaola) durchwandern wir das abwechslungsreiche Naherholungsgebiet und begegnen vielen Velöler, Hündeler, Jogger und Spaziergänger.
Wir ziehen ohne Pause die ersten drei Stunden durch. Als es um 12:00 beginnt zu regnen, suchen wir in Sarasa einen Unterstand und pausieren kurz.
Weiter gehts mit Poncho und Schirm. In einer Unterführung - es regnet immer noch und es gibt keine Einkehrmöglichkeiten - vernichten wir unser Notbier.
Schliesslich treffen wir noch vor 15:00 in Irurtzum ein. Im Restaurante Roman erkundigen wir uns bei Tapas, Bier und Wein nach den Möglichkeiten für Nachtessen - er schliesse jetzt dann, der einzige Ort, wo es heute Nachtessen gibt, ist el hotel, wo wir wenig später einchecken.
übrigens ist meine "Halskehri" beinahe weg :-)
Unser Hotel ist ein steriler Kasten à la Ibis - das Restaurant hier hat absolut keinen Charme, der Macho-Kellner verbessert die Situation auch nicht. Offenbar ist es aber das einzige Lokal im Ort, das geöffnet hat, sitzen doch ein paar ältere Einheimische hier und schauen auf dem grossen Display eine Direktübertragung eines Pelota-Matches. Später wird dann der Fussball-Match Sevilla - FC Alaves (Abstiegskampf ähnlich FCW - GC) gezeigt.
Wir essen maravilloso (wunderbar) - wirklich fein, trotz lieblosem Ambiente.
So - nun Feierabend - buenas noches
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zur Route (23km, 275Hm, 5:45h)
